Archiv für August 2007

Zur Praxis der antideutschen Kritik


Mit Sorge sehen wir die sich ausbreitenden Sympathien für neu erstarkende deutsche Großmachtsansprüche. Die Menschen lassen sich verführen von den deutschen Imagekampagnen, die das Bild einer geläuterten, Israel-freundlichen Nation entstehen lassen. Sogar in den USA begegnen die Individuen den Deutschen so offen wie seit 1920 nicht mehr. Und das alles obwohl die USA und Israel als „größte Gefahr für den Weltfrieden“ angesehen werden und sich der innerdeutsche Diskurs zu Leitkultur und Integration immer offener nationalistisch gebärdet.
Um das Bild des weltoffenen Deutschen zu zerstören, fordern wir alle dazu auf, sich im Ausland zu betrinken, Unterhemden, Sandalen und Sportsocken zu tragen und sich offen zum Deutschtum mit all seinen Implikationen zu bekennen, auch wenn man normalerweise alles dafür tut, sich durch das genaue Gegenteil dessen von seiner antisemitischen Umwelt abzugrenzen.
Nur durch antideutsche Ressentiments auf der ganzen Welt kann das noch vor den Mullah-Regimes barbarischste aller Staatsgebilde in die Schranken gewiesen und ein Erstarken der antizivilisatorischen Elemente verhindert werden.